Freitag, 13. März 2015

Defibrillator

Wie Sie vielleicht bemerkt haben, gibt es immer mehr Defibrillatoren an öffentlichen Plätzen und Einrichtungen wie Supermärkten, Bahnhöfen, Flughäfen.
Auch im Hotel Wartburg haben wir seit einiger Zeit einen Defibrillator - umgangssprachlich auch "Defi" genannt - in der Eingangshalle. Ein Teil unserer Mitarbeiter wurden dafür in einem mehrstündigen Seminar geschult. Das Gerät verbindet sich automatisch mit einer Notfallrufnummer sobald der im Behältnis befindliche Notfallkoffer entfernt wird. Dadurch hat man die Möglichkeit schon vor Erscheinen des Rettungsdienstes über den mobilen Koffer mit der Notrufstelle zu kommunizieren, Fragen zu stellen und weitere Informationen zum Zustand des Patienten weiterzugeben.
Während des Seminars lernten wir, dass gerade die 5 bis 10 Minuten bis zum Erscheinen des Rettungsdienstes sehr wichtig sind.
Dabei ist es wichtig, diese Schritte nacheinander zu befolgen:
1. Bewusstsein prüfen: Der Patient wird angesprochen und gerüttelt. Man stellt ihm Fragen um festzustellen ob er antworten und sein Leiden schildern kann. Danach handelt man situationsgerecht, beispielsweise Wundversorgung, Wasser zu trinken geben etc.
2. Wenn der Patient nicht reagiert, überprüft man die Atmung nachdem man den Kopf etwas überstreckt hat durch sehen, hören und fühlen. Wenn er atmet, wird er in die stabile Seitenlage befördert.
3. Wenn keine Atmung vorhanden ist fährt man mit Herzdruckmassage im Wechsel mit Beatmung fort. Wenn ein Defibrillator vorhanden ist, wird dieser über zwei Pads und ein Stromkabel mit dem Patienten verbunden nachdem man den Oberkörper freigemacht hat. Der Defi prüft den Zustand des Patienten und gibt Anweisungen ob Strom zugeführt werden soll oder nicht. Im ersten Fall teilt er einem mit, dass der Startknopf ausgelöst werden soll. Hier ist es sehr wichtig dass niemand den Patienten berührt. Danach ordnet er je nach Situation Herzdruckmassage und Beatmung bzw. eine weitere Stromzufuhr an.
Da das Gerät das Kammerflimmern erkennt, das zum Herztod führen kann, kann es Leben retten.
Jede Minute ohne Defibrillation verringert die Chance auf Wiederbelebung um 10 %.
Trotzdem hoffen wir natürlich, dass wir das Gerät niemals brauchen werden, sollte der Fall aber eintreten, sind wir darauf vorbereitet.
You might have noticed that you see more and more defibrillators in public places and spaces like supermrkets, railroad stations and Airports.
In Hotel Wartburg you will find a Defibrillator - "defi" - in the entrance hall. Part of our employees have been briefed in a Seminar which lasted several hours. The device will connect you directly for the emergency call once the emergency kit is removed from the box. So you will have the possibility to talk through the mobile case with the ambulance before they arrive, ask questions and give further Information about the patient.
During the Seminar we learned that the first 5 to 10 minutes before the arrival of the ambulance are crucial. It is important to obey these steps one after the other:
1. Check for consciousness. The Patient has to be talked to and shaken. Ask him about his problem. Then go ahead with adequate measures e.g. wound care, give water ect.
2. If he doesn't react, check respiration bending the head a little backward by watching, listening and sensing. If he is breathing put him in recovery position.
3. If there is no Respiration to be found, continue with cardiac massage  changing with breathing. If there is a defibrillator, he has to be connected with two pads on the upper body and the cable to the device after removing the clothes. The defi checks the state of the Patient and utters orders as to supplying electricity or not. In the first case he tells to turn on the start button. If so it is very important that no other person is touching the Patient. After that again cardiac massage and breathing.
Since the device can recognize ventricular fibrillation, which can be the beginning of a heart attack, it can save lives. Every Minute without Defibrillation reduces the chance for reanimation by 10 %.
In spite of this we hope that we will never have the case that we will have to use it. Should it be necessary, we will be prepared.


Unser "Patient" vor Anschließen des Defibrillators
Our "patient" before attaching the defibrillator
 

Hier werden die beiden Pads des Defis angebracht
Here the two pads of the Defibrillator are attached


Unser Defi in der Eingangshalle neben dem Internetterminal
Our "defi" in the entrance hall right beside the internet terminal

Mittwoch, 4. März 2015

Stadtmuseum Stuttgart - City museum Stuttgart

Wer weiß ob Sie inzwischen schon vom Stuttgarter Stadtmuseum gehört haben. In den einschlägigen Führern wird es noch nicht erwähnt, dafür gibt es auch einen Grund:
Es ist noch in Planung und wird voraussichtlich 2017 eröffnet. Den angemessenen Rahmen bietet dafür das Wilhelmspalais in dem vorher die Stadtbibliothek untergebracht war.
Schon jetzt haben Sie jedoch die Möglichkeit, die Entwicklung bis zur Eröffnung zu verfolgen. Im Blog des Stadtmuseums wird regelmäßig über den Fortschritt der Baustelle und die Vorbereitungen für die Ausstellungen berichtet.  Dinge aus dem Depot werden vorgestellt. Besonders die Kategorie "Rätselhaftes" regt Leser dazu an, sich zu beteiligen wenn sie dienliche Hinweise zu Sinn und Zweck eines bestimmten Gegenstands geben können. Außerdem gibt es ein Stadtlabor das Workshops und Projekte für Kinder und Jugendliche anbietet und schon jetzt aktiv ist.
Deshalb - besuchen Sie das Blog regelmäßig und sehen Sie doch mal zuhause auf dem Speicher oder der Garage nach ob Sie auch ein mögliches Ausstellungsstück für die Sammlung haben. Das Museum lebt auch davon, dass möglichst viele dazu beitragen und wann hat man schon einmal die Möglichkeit schon vor der Eröffnung eines Museums an dessen Entstehungsprozess mitzuwirken.
Einige der Objekte die bereits vorgestellt wurden, haben wir auf unserem Stadtmuseum-Ordner in Pinterest veröffentlicht. Dabei gibt es ganz kuriose Sachen wie beispielsweise einen Telefonanzug und eine Zuckerschere.
Wenn Sie an der Geschichte unseres Hotels interessiert sind, empfehlen wir Ihnen auch den Besuch unseres "Retro"Ordners auf Pinterest mit Bildern aus vergangenen Zeiten und die Geschichten aus dem Leben eines Nachtportiers in den 60er Jahren.



Who knows if you already learned about the Stuttgart City Museum. It is still not mentioned in most guides due to a reason:
It is still being planned and will be opened in 2017 probably. It's home will be the beautiful Wilhelmspalais where the city library had been situated before.
Still you have the possibility to follow it's development up to the opening. The blog of the City Museum reports regularly from the construction area and the preparations for the Exhibition. Stuff from the warehouse is presented. Especially the category "mysterious" encourages blog Readers to participate if they know about the purpose of certain objects. Furthermore there is a town laboratory which offers Workshops and Projects for Kids and Teenagers already right now.
So our recommendation: have a regular visit to the blog and have a look at home if you find something in your Basement or Garage connected to Stuttgart and worth being shown to the visitors in the future. We ventured to take some of the Pictures from the Website and collected them in our Stadtmuseum-Folder on Pinterest. There are really strange things like a telephone suit and sugar scissors.
If you are interested in the history of our Hotel we recommend also a visit to the "Retro"-Folder on Pinterest with Pictures of former times and the stories of a night Auditor in the 60s.