Donnerstag, 19. Dezember 2013

Gelbkopfamazonen in Stuttgart - Yellow headed parrots in Stuttgart

Was Sie vielleicht nicht wussten:
Stuttgart kann auch mit einer beträchtlichen Papageienbevölkerung aufwarten - und dabei ist nicht die Rede von unserem schönen Zoo, der Wilhelma
Diese Gelbkopfamazonen leben in Freiheit in Bad Cannstatt.
Woher sie ursprünglich kamen, ist nicht bekannt. Der erste wurde 1984 gesichtet, wahrscheinlich war er aus einem Privathaushalt entflogen. Als geselliges Tier besuchte er seine Artgenossen in der Wilhelma jeden Tag und man erzählt sich, dass ein mitleidiger Mitarbeiter ihm eine Gefährtin besorgt hatte. Dies war auch insofern ein Glücksfall als man das Geschlecht des Papageis nicht erkennen konnte und diese Tier sehr wählerisch bei der Auswahl ihrer Gefährten sind. Inzwischen wurden bei der letzten Bestandsaufnahme des NABU 48 Exemplare gezählt und unsere kleine Bevölkerung ist die einzige wilde Population außerhalb Amerikas. Auch in Mexiko, dem Ursprungsland, sind nur noch 7000 der Tiere.
Meistens bleiben sie in Bad Cannstatt, anscheinend erinnert sie die dortige Landschaft an die heimische Savanne. Gelegentlich werden sie auch in Feuerbach oder Fellbach gesichtet.
Sie haben sich bei uns gut eingelebt, finden genügend Futter, selbst für Pferde giftige Samen werden von ihnen mit Hochgenuss verspeist. Auch natürliche Feinde haben sie nicht, außer den Menschen.
Eben diese hatten vor einiger Zeit geplant, ihnen ihre Schlafplätze auf den Platanen Bad Cannstatts wegzunehmen und durch kleinere Ahornbäume zu ersetzen. Nachdem die Gelbkopfamazone aber inzwischen als heimischer Vogel gilt - drei Generationen leben bereits bei uns - wurde ihr Schutz aber als wichtiger eingeschätzt und die Fällarbeiten wurden gestoppt.
Also, viel zu sehen in Bad Cannstatt: Verbinden Sie einen Besuch der Wilhelma, der Mineralbäder Cannstatt und Leuze oder des Mercedesmuseums mit einer ornithologischen Stadterkundung und einem Besuch des Cannstatter Kurparks!

You might not know it,  but we have a considerable parrot population in Stuttgart, and I am not speaking about the Wilhelma zoo. They live in freedom in Bad Cannstatt.
Where they originally came from is still a mistery. In 1984 the first of them has been seen, presumably it had escaped from a home nearby. Since they are quite social animals, it passed every day at the zoo in order to visit other fellow birds. As it seems, somebody pitied the lonely parrot and soon he found a female companion. This in itself also was a piece of luck because the sex of the parrot wasn't visible and they are also a bit choosy with their companions. So the little family thrived and procreated. Last time the NABU counted, there were 48 of them. In their country of origin, Mexico, there are just about 7000 animals of this species in the wild and our 50 parrots are the only population outside of the Americas.
Generally they remain in Bad Cannstatt, have also been seen in Feuerbach and Fellbach, though. It seems that the landscape reminds them of the Savanna in Central America.
As for food, there is plenty for them, even seeds which are definitely toxic for other animals like horses, don't do them any harm. There are no natural enemies (apart from the humans) and they preferably use the plane trees in the canopy roads in Bad Cannstatt, returning to the same places every evening.
Actually the plane trees were to be replaced by smaller maple trees because they were becoming too large for the street. Considering that the yellow-headed amazons have become an endemic species, after 3 generations, the plan to dig out the plane trees has been cancelled in favor of the parrots.
So, much to see in Bad Cannstatt. Why don't you Combine a visit to the Wilhelma, the spas Mineralbad or Leuze or the Mercedes Museum with an ornithologic city tour and a stroll through the Kurpark Cannstatt!
Portrait of Yellow-headed Amazon Parrot

Dienstag, 17. Dezember 2013

Letzte Weihnachtseinkäufe - letzte Chance/ Christmas shopping - last chance

Abgesehen von unseren allseits bekannten Weihnachtsmärkten besteht an diesem Wochenende noch die Möglichkeit, einen  Weihnachtsmarkt der anderen Art zu besuchen.
In der Phönixhalle im Römerkastell können Sie am Samstag und Sonntag noch originelle Geschenke für Ihre Lieben erwerben.
Seit 2004 besteht die Designplattform "Holy Shit Shopping" (bitte entschuldigen Sie den Ausdruck) die Künstlern und Kreativen die Möglichkeit zur Präsentation Ihrer Produkte.
Mit 4 Euro Eintritt sind Sie dabei und können sich kulinarisch mit einem Glas Glühwein und auditiv mit flotten DJ-Beats verwöhnen lassen.


Apart from the well known Christmas Markets, you have the possibility to visit an alternative Christmas Market this weekend.
Have a look at the Phoenixhalle im Roemerkastell where you can buy very special gifts for your Folks.
The design platform "Holy Shit Shopping" (please excuse the Expression) offers an opportunity
for artists and Performers to present their products.
The entrance for the Event is 4 Euro per Person. Go ahead and enjoy a glass of mulled wine and
funky DJ beats.